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100% Solar Power for propulsion and household

100% solar-powered propulsion and running of all household appliances

– batteries for unlimited autonomy

- always noiseless, without sails

- luxury and mobility, without fuel

- Solarwave – more than 4.000 nautical miles without fuel and without gas


Due to the great success of the Solarwave-Project in Greece we decided to extend our stay in the Jonia Sea. In summer 2012 we will again be sailing in the beautiful Jonian Islands – between Corfu and Zakynthos. No normal Yachtcharter – a cruise on an unique private yacht the perfect ecological adventure.


This is the perfect opportunity for you to test the technology on this unique yacht.


 

Ionian Sea - Corfu to Zakynthos                                  Greece - overview: left side the Ionian Sea

 

route_im_jonischen_meergis

 


Do you want to sail with the Solarwave? - Here you find the details!

 

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28
Apr
2012
Was war los im April - und die Insel Paxos Print E-mail
In den letzten Wochen ist sehr viel geschehen - und ich hatte immer nur
kurz die Zeit, euch im Blog zu informieren.
Deshalb jetzt eine Zusammenfassung:

Seit Ende März sind wir wieder am Boot, um notwendige Arbeiten zu
erledigen - Verbesserungen, Wartungen und Überprüfungen, Teile wurden
eingebaut, für die wir bisher nicht die Zeit hatten. Die ersten 3
Aprilwochen waren geprägt von sehr schlechtem Wetter, fast täglich Sturm
(8 - 9 Beaufort), Gewitter, Regen. Es war kalt und ungemütlich, wir
hatten viel zu wenig warme Kleidung mitgenommen, der Heizlüfter lief
fast den ganzen Tag durch .... Obwohl wir nicht gefahren sind - die
Solarwave stand ja an Land - sind wir nur knapp mit der produzierten
Energie ausgekommen um den Haushalt (Kochen, Tiefkühler, Kühlschrank),
die Warmwasserboiler und vor allem die Heizung zu betreiben. Kein
Wunder, es war die meiste Zeit stark bewölkt und regnete. Es war nicht
einfach, uns zum Arbeiten zu motivieren.
In der dritten Aprilwoche haben wir einen Motor von E-Tech getestet der
sehr schön rund und effizient lief, leider hatten wir nicht die
entsprechenden passenden Propeller mit, sodaß wir die Tests im Herbst
bzw im nächsten Frühjahr fortsetzen werden. Aber die Ansätze waren sehr
vielversprechend.
Als Kurzurlaub sind wir nach 23 Tagen harter Arbeit für 2 Tage zu den
Meteora-Klöstern gefahren, wunderschön, beeindruckend, absolut einen
Besuch wert!

Am 24.4. haben wir die Solarwave ins Wasser gehoben, unser konsequentes
Abspeckprogramm hat dazu geführt, dass sie wieder um 3 cm höher im
Wasser liegt. Mit den neuen Lithium-Batterien die wir in dieser Saison
testen werden, sollte das Boot dann noch mal um ca. 1500 kg leichter
werden - das wäre dann noch einmal 10 cm höher. Und damit auch noch
deutlich schneller und effizienter! 10% weniger Gewicht sind 10% weniger
Verbrauch!
Dann könnten wir sogar die seitlichen Paneele wegnehmen, wären noch
einmal leichter bei unveränderter Reichweite und besserer Performance!
Und genau diese Optimierungen sind es, die Im Moment viel Zeit,
Entwicklungsarbeit und Detailarbeit erfordern - zB. Austausch der
verrückt schweren WC-Halterungen aus Stahl (wir haben ja Hänge-WCs wie
zu Hause mit einer hinter der Wand eingebauten Trägerkonstruktion) -
gegen leichte Alu-Profile - spart auch wieder 20 kg .... und so weiter .....

Jedes Jahr schmieren wir ca. 10 kg. Antifouling - eine bewuchshemmende
Farbe - auf den Rumpf, um Muschelbesatz zu verhindern. Das kostet nicht
nur gut 500 Euro jedes Jahr, sondern ist auch reichlich Arbeit, die
immer dicker werdenede Schicht macht das Boot auf Dauer auch nicht
leichter und eigentlich nimmt man das Boot im Winter hauptsächlich
deswegen aus dem Wasser - um im Frühjahr wieder frisches Antifouling
streichen zu können. Heuer haben wir kein Antifouling aufgebracht, denn
wir testen auf einem Rumpf ein elektronisches Anit-Bewuchsmittel in Form
von 2 Ultraschallgebern - von der Fa. Sonihull. Angeblich für den
Menschen nicht hörbare Frequenzen - es hört sich ähnlich an wie das
Ticken einer lauten Wanduhr - ist tagsüber nicht störend, wir warten mal
ab wie unsere Gäste das sehen, sonst müssen wir es eben in der Nacht
abschalten. Der EInbau war einfach, nachdem wir die passenden Stellen
für die 2 Geber, die mit Epoxy innen auf den Rumpf geklebt werden, und
für das Steuergerät gefunden hatten. Nun warten wir ab, ob wir auf dem
anderen Rumpf, der nicht mit so einem Gerät ausgfestattet ist mehr
Bewuchs bekommen als auf diesem.

Am 26. sind wir von Preveza 37 Meilen nach Lakka auf der Insel Paxos in
knapp 8 Stunden gefahren, die meiste Zeit mit tief schwarz bewölktem
Himmel. Durchschnittesgeschwindigkeit 4,7 Knoten, mit einem
Batteriestand von 80% sind wir angekommen, trotz teilweise starkem
Gegenwind. Die Batterien sind nach wie vor in bestem Zustand, sehr
erfreulich!

Nun liegen wir seit 2 Tagen in der wunderschönen türkisen Lakka-Bucht,
arbeiten ca. 6-8 Stunden am Tag, haben aber subjektiv das Gefühl, auf
Urlaub zu sein. Zum Baden ist es uns noch zu kalt, das Wasser hat
15-16°C, die Luft tagsüber schon bis 25°, aber der WInd ist nach wie vor
eher kühl -. nach unserem Empfinden. Die Holländer neben uns finden es
wunderbar warm und gehen mit aufblasbarem Krokodil zum minutenlangen
Plantschen ins Wasser. Wir sind halt Warmduscher ...

Die Insel Paxos lädt zum Wandern ein - unendliche Olivenhaine,
atemberaubender Blick von den Hügeln hinunter aufs Meer und zu den steil
abfallenden Klippen der Westküste. Alte Steinmauern, Kirchtürme und
Klöstern lassen ein wenig von der wechselhaften Geschichte dieser INsel
erahnen, etliche Europäische Länder waren in den letzten Jahrhunderten
Herren dieses Eilandes.

Fotos:
* Meteora-Klöster- bekannt aus dem James-Bond-Film
* Solarwave wieder im Wasser
* Heike testet ihr Weihnachtsgeschenk, das orange Kajak, das künftig
auch als Tinka-Taxi Verwendung finden wird
* Ausflug mit unseren Nachbarn Kerstin und Hans vom Cat "Cinderella" auf
einen Hügel südlich von Lakka
* verschiedene Impressionen von den Olivenhainen und der Landschaft auf
Paxos











 
24
Apr
2012
Solarwave ist wieder im Wasser Print E-mail
Weil wir seit 2 Jahren den Generator nicht verwendet haben, waren noch
immer ca. 80 Liter Diesel an Bord, die wir noch in Deutschland getankt
hatten. damit die endlich mal verbraucht werden, haben wir sie in unser
Auto umgefüllt.

Die zwei aufregendsten Tage im Jahr sind der Tag der Wasserung und der
Tag, an dem das Boot wieder aus dem Wasser gehoben wird. Schon über 40
Mal haben wir es miterlebt, dass unser Boot über uns schwebt - und immer
wieder ist es aufregend. Wird alles gut gehen, rutschen die Gurten wohl
nicht, ist das Boot dicht, laufen die Motoren, sind die WCs verstopft
......... ???
Sind heute schon testweise Vollgas gefahren, haben alle Systeme
gecheckt, alles funktioniert bestens, endlich können wir wieder unser
eigenes WC und unsere Dusche benutzen! Obwohl die Waschräume in der
Marina Cleopatra sehr gepflegt sind, bevorzugen wir unsere eigenen ...
Wir haben den Tag damit verbracht, in Preveza Behördenwege zu erledigen,
die Paneele, das Deck, die Scheiben und das Cockpit ....... - das ganze
Boot zu putzen.
Wir werden am Mittwoch morgen nach Paxos fahren - kleiner "Ausdauertest"
- 40 Meilen ....
Dort werden wir dann in der schönen Lakka-Bucht liegend weitere Arbeiten
machen damit es am 5.5. für die ersten Gäste perfekt ist.
Details folgen.

Herzliche Grüße, Heike und Michael

 
22
Apr
2012
Motorentest und Meteora-Klöster Print E-mail

Am Donnerstag haben wir die Solarwave zu Wasser gelassen um die Motoren
zu testen. Die Propeller sind auf die Aquawatt-Motoren abgestimmt und
passten nicht zu den neuen Motoren, also haben wir die Solarwave nach
kurzen Testläufen wieder aus dem Wasser gehoben und an ihren vorigen
Platz gestellt. Schade. Aber verschoben ist nicht aufgehoben, wir werden
die Motoren im Herbst (oder im nächsten Frühjahr) nochmals testen - dann
allerdings mit mehreren verschiedenen Testpropellern.

Nach 23 Tagen Arbeit bei grauenhaftem Wetter haben wir uns ein
Wochenende fei genommen und sind auf einem Kurzurlaub zu den
Meteora-Klöstern gefahren. Traumhaft, imposant, beeindruckend. Bericht
folgt.
Hier nur 3 Fotos - vom Hineinheben der Solarwave und von Meteora - im
Hintergrund liegt Schnee.

Herzliche Grüße, Heike und Michael

 
18
Apr
2012
Wetter Print E-mail
Am Dienstag hatten wir Krantermin - Sturm, strömender Regen, Gewitter -
wir haben den Termin verschoben, obwohl wir wußten, dass der
Wetterbericht für Mittwoch noch schlechteres Wetter prognostizierte.
Tags darauf war es wie vorhergesagt. Zwar immer wieder für wenige
Sekunden ein bisserl Sonne, aber darauf noch mehr Wind. Am offenen Meer
prognostizierte 10 Bft - üblicherweise untertreibt dieser Wetterdienst.
Wir verschieben wieder. Wir sind nicht die Einzigen, auch die anderen
Krantermine werden verschoben, bei solchen Bedingungen kann kein Boot in
den Gurten hängen, es würde im Wind unbeherrschbar schaukeln.
Über 35 Knoten hat es in der windgeschützten Marina.
In der Zwischenzeit machen wir letzte Arbeiten, haben gerade den
GPS-Empfänger des AIS-Systemes endlich in Gang gebracht, der hat uns
seit einem Jahr geärgert! Der Fehler war eine Kabelverlängerung mit
einem zwar passenden SMA-Anschluss - aber leider mit 75 Ohm, das war dem
GPS-Signal zu viel, mit einem 50 Ohm Kabel geht es jetzt einwandfrei.
Wieder was dazu gelernt ...... Wie auf einem Boot üblich ,tauscht man
nicht einfach ein Kabel aus indem man hinter den Schreibtisch krabbelt
und es umsteckt - nein - 3 mal habe ich 4 Solarpaneele demontiert und
wieder montiert, die Salondecke demontiert (weil darunter das Kabel
weiter verläuft) und auch die gesamte Küche verunstaltet mit meinen
Kabelverlegungen ... Netto ca. 20 Stunden zuzüglich Konsultation
mehrerer Spezialisten, Bestellung der Stecker in einem Spezialgeschäft,
extra hinfahren um sie abzuholen (Fahrzeit 1 Stunde), Eigenbau des
Kabels so weiter .....
Anbei auch ein Foto vom Antifouling-Streichen - immer wenn ich die Farbe
abrühren wollte, hat es zu regnen begonnen, und hab ich dann endlich zu
malen begonnen, kam der Sturm .....
Ein Foto von Peter dem Elektroniker, der die Motoren programmiert und
mit dem Oszilloskop die Feinheiten regelt.

Ein Motor ist in der Zwischenzeit eingebaut - hat natürlich so wie alles
auf einem Boot - viel länger gedauert als gedacht, aber es hat geklappt.
Testbericht folgt.

Herzliche Grüße, Heike und Michael


 
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