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- Solarwave – more than 4.000 nautical miles without fuel and without gas
Due to the great success of the Solarwave-Project in Greece we decided to extend our stay in the Jonia Sea. In summer 2012 we will again be sailing in the beautiful Jonian Islands – between Corfu and Zakynthos. No normal Yachtcharter – a cruise on an unique private yacht the perfect ecological adventure.
This is the perfect opportunity for you to test the technology on this unique yacht.
Ionian Sea - Corfu to Zakynthos Greece - overview: left side the Ionian Sea
 
Do you want to sail with the Solarwave? - Here you find the details!
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Was war los im April - und die Insel Paxos |
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In den letzten Wochen ist sehr viel geschehen - und ich hatte immer nur kurz die Zeit, euch im Blog zu informieren. Deshalb jetzt eine Zusammenfassung:
Seit Ende März sind wir wieder am Boot, um notwendige Arbeiten zu erledigen - Verbesserungen, Wartungen und Überprüfungen, Teile wurden eingebaut, für die wir bisher nicht die Zeit hatten. Die ersten 3 Aprilwochen waren geprägt von sehr schlechtem Wetter, fast täglich Sturm (8 - 9 Beaufort), Gewitter, Regen. Es war kalt und ungemütlich, wir hatten viel zu wenig warme Kleidung mitgenommen, der Heizlüfter lief fast den ganzen Tag durch .... Obwohl wir nicht gefahren sind - die Solarwave stand ja an Land - sind wir nur knapp mit der produzierten Energie ausgekommen um den Haushalt (Kochen, Tiefkühler, Kühlschrank), die Warmwasserboiler und vor allem die Heizung zu betreiben. Kein Wunder, es war die meiste Zeit stark bewölkt und regnete. Es war nicht einfach, uns zum Arbeiten zu motivieren. In der dritten Aprilwoche haben wir einen Motor von E-Tech getestet der sehr schön rund und effizient lief, leider hatten wir nicht die entsprechenden passenden Propeller mit, sodaß wir die Tests im Herbst bzw im nächsten Frühjahr fortsetzen werden. Aber die Ansätze waren sehr vielversprechend. Als Kurzurlaub sind wir nach 23 Tagen harter Arbeit für 2 Tage zu den Meteora-Klöstern gefahren, wunderschön, beeindruckend, absolut einen Besuch wert!
Am 24.4. haben wir die Solarwave ins Wasser gehoben, unser konsequentes Abspeckprogramm hat dazu geführt, dass sie wieder um 3 cm höher im Wasser liegt. Mit den neuen Lithium-Batterien die wir in dieser Saison testen werden, sollte das Boot dann noch mal um ca. 1500 kg leichter werden - das wäre dann noch einmal 10 cm höher. Und damit auch noch deutlich schneller und effizienter! 10% weniger Gewicht sind 10% weniger Verbrauch! Dann könnten wir sogar die seitlichen Paneele wegnehmen, wären noch einmal leichter bei unveränderter Reichweite und besserer Performance! Und genau diese Optimierungen sind es, die Im Moment viel Zeit, Entwicklungsarbeit und Detailarbeit erfordern - zB. Austausch der verrückt schweren WC-Halterungen aus Stahl (wir haben ja Hänge-WCs wie zu Hause mit einer hinter der Wand eingebauten Trägerkonstruktion) - gegen leichte Alu-Profile - spart auch wieder 20 kg .... und so weiter .....
Jedes Jahr schmieren wir ca. 10 kg. Antifouling - eine bewuchshemmende Farbe - auf den Rumpf, um Muschelbesatz zu verhindern. Das kostet nicht nur gut 500 Euro jedes Jahr, sondern ist auch reichlich Arbeit, die immer dicker werdenede Schicht macht das Boot auf Dauer auch nicht leichter und eigentlich nimmt man das Boot im Winter hauptsächlich deswegen aus dem Wasser - um im Frühjahr wieder frisches Antifouling streichen zu können. Heuer haben wir kein Antifouling aufgebracht, denn wir testen auf einem Rumpf ein elektronisches Anit-Bewuchsmittel in Form von 2 Ultraschallgebern - von der Fa. Sonihull. Angeblich für den Menschen nicht hörbare Frequenzen - es hört sich ähnlich an wie das Ticken einer lauten Wanduhr - ist tagsüber nicht störend, wir warten mal ab wie unsere Gäste das sehen, sonst müssen wir es eben in der Nacht abschalten. Der EInbau war einfach, nachdem wir die passenden Stellen für die 2 Geber, die mit Epoxy innen auf den Rumpf geklebt werden, und für das Steuergerät gefunden hatten. Nun warten wir ab, ob wir auf dem anderen Rumpf, der nicht mit so einem Gerät ausgfestattet ist mehr Bewuchs bekommen als auf diesem.
Am 26. sind wir von Preveza 37 Meilen nach Lakka auf der Insel Paxos in knapp 8 Stunden gefahren, die meiste Zeit mit tief schwarz bewölktem Himmel. Durchschnittesgeschwindigkeit 4,7 Knoten, mit einem Batteriestand von 80% sind wir angekommen, trotz teilweise starkem Gegenwind. Die Batterien sind nach wie vor in bestem Zustand, sehr erfreulich!
Nun liegen wir seit 2 Tagen in der wunderschönen türkisen Lakka-Bucht, arbeiten ca. 6-8 Stunden am Tag, haben aber subjektiv das Gefühl, auf Urlaub zu sein. Zum Baden ist es uns noch zu kalt, das Wasser hat 15-16°C, die Luft tagsüber schon bis 25°, aber der WInd ist nach wie vor eher kühl -. nach unserem Empfinden. Die Holländer neben uns finden es wunderbar warm und gehen mit aufblasbarem Krokodil zum minutenlangen Plantschen ins Wasser. Wir sind halt Warmduscher ...
Die Insel Paxos lädt zum Wandern ein - unendliche Olivenhaine, atemberaubender Blick von den Hügeln hinunter aufs Meer und zu den steil abfallenden Klippen der Westküste. Alte Steinmauern, Kirchtürme und Klöstern lassen ein wenig von der wechselhaften Geschichte dieser INsel erahnen, etliche Europäische Länder waren in den letzten Jahrhunderten Herren dieses Eilandes.
Fotos: * Meteora-Klöster- bekannt aus dem James-Bond-Film * Solarwave wieder im Wasser * Heike testet ihr Weihnachtsgeschenk, das orange Kajak, das künftig auch als Tinka-Taxi Verwendung finden wird * Ausflug mit unseren Nachbarn Kerstin und Hans vom Cat "Cinderella" auf einen Hügel südlich von Lakka * verschiedene Impressionen von den Olivenhainen und der Landschaft auf Paxos
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Solarwave ist wieder im Wasser |
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Weil wir seit 2 Jahren den Generator nicht verwendet haben, waren noch immer ca. 80 Liter Diesel an Bord, die wir noch in Deutschland getankt hatten. damit die endlich mal verbraucht werden, haben wir sie in unser Auto umgefüllt.
Die zwei aufregendsten Tage im Jahr sind der Tag der Wasserung und der Tag, an dem das Boot wieder aus dem Wasser gehoben wird. Schon über 40 Mal haben wir es miterlebt, dass unser Boot über uns schwebt - und immer wieder ist es aufregend. Wird alles gut gehen, rutschen die Gurten wohl nicht, ist das Boot dicht, laufen die Motoren, sind die WCs verstopft ......... ??? Sind heute schon testweise Vollgas gefahren, haben alle Systeme gecheckt, alles funktioniert bestens, endlich können wir wieder unser eigenes WC und unsere Dusche benutzen! Obwohl die Waschräume in der Marina Cleopatra sehr gepflegt sind, bevorzugen wir unsere eigenen ... Wir haben den Tag damit verbracht, in Preveza Behördenwege zu erledigen, die Paneele, das Deck, die Scheiben und das Cockpit ....... - das ganze Boot zu putzen. Wir werden am Mittwoch morgen nach Paxos fahren - kleiner "Ausdauertest" - 40 Meilen .... Dort werden wir dann in der schönen Lakka-Bucht liegend weitere Arbeiten machen damit es am 5.5. für die ersten Gäste perfekt ist. Details folgen.
Herzliche Grüße, Heike und Michael
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Motorentest und Meteora-Klöster |
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Am Donnerstag haben wir die Solarwave zu Wasser gelassen um die Motoren zu testen. Die Propeller sind auf die Aquawatt-Motoren abgestimmt und passten nicht zu den neuen Motoren, also haben wir die Solarwave nach kurzen Testläufen wieder aus dem Wasser gehoben und an ihren vorigen Platz gestellt. Schade. Aber verschoben ist nicht aufgehoben, wir werden die Motoren im Herbst (oder im nächsten Frühjahr) nochmals testen - dann allerdings mit mehreren verschiedenen Testpropellern.
Nach 23 Tagen Arbeit bei grauenhaftem Wetter haben wir uns ein Wochenende fei genommen und sind auf einem Kurzurlaub zu den Meteora-Klöstern gefahren. Traumhaft, imposant, beeindruckend. Bericht folgt. Hier nur 3 Fotos - vom Hineinheben der Solarwave und von Meteora - im Hintergrund liegt Schnee.
Herzliche Grüße, Heike und Michael

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Wetter |
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Am Dienstag hatten wir Krantermin - Sturm, strömender Regen, Gewitter - wir haben den Termin verschoben, obwohl wir wußten, dass der Wetterbericht für Mittwoch noch schlechteres Wetter prognostizierte. Tags darauf war es wie vorhergesagt. Zwar immer wieder für wenige Sekunden ein bisserl Sonne, aber darauf noch mehr Wind. Am offenen Meer prognostizierte 10 Bft - üblicherweise untertreibt dieser Wetterdienst. Wir verschieben wieder. Wir sind nicht die Einzigen, auch die anderen Krantermine werden verschoben, bei solchen Bedingungen kann kein Boot in den Gurten hängen, es würde im Wind unbeherrschbar schaukeln. Über 35 Knoten hat es in der windgeschützten Marina. In der Zwischenzeit machen wir letzte Arbeiten, haben gerade den GPS-Empfänger des AIS-Systemes endlich in Gang gebracht, der hat uns seit einem Jahr geärgert! Der Fehler war eine Kabelverlängerung mit einem zwar passenden SMA-Anschluss - aber leider mit 75 Ohm, das war dem GPS-Signal zu viel, mit einem 50 Ohm Kabel geht es jetzt einwandfrei. Wieder was dazu gelernt ...... Wie auf einem Boot üblich ,tauscht man nicht einfach ein Kabel aus indem man hinter den Schreibtisch krabbelt und es umsteckt - nein - 3 mal habe ich 4 Solarpaneele demontiert und wieder montiert, die Salondecke demontiert (weil darunter das Kabel weiter verläuft) und auch die gesamte Küche verunstaltet mit meinen Kabelverlegungen ... Netto ca. 20 Stunden zuzüglich Konsultation mehrerer Spezialisten, Bestellung der Stecker in einem Spezialgeschäft, extra hinfahren um sie abzuholen (Fahrzeit 1 Stunde), Eigenbau des Kabels so weiter ..... Anbei auch ein Foto vom Antifouling-Streichen - immer wenn ich die Farbe abrühren wollte, hat es zu regnen begonnen, und hab ich dann endlich zu malen begonnen, kam der Sturm ..... Ein Foto von Peter dem Elektroniker, der die Motoren programmiert und mit dem Oszilloskop die Feinheiten regelt.
Ein Motor ist in der Zwischenzeit eingebaut - hat natürlich so wie alles auf einem Boot - viel länger gedauert als gedacht, aber es hat geklappt. Testbericht folgt.
Herzliche Grüße, Heike und Michael
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